Reiki für Tiere

Reiki – eine alternative Heilmethode, die vor Jahrhunderten in Japan begründet und noch heute angewandt wird. Ich selbst bin Reiki Meister und Lehrer. Doch was ist Reiki und wie funktioniert das bei Tieren? Reiki bedeutet übersetzt so etwas wie die „universelle Lebensenergie“. Es geht beim Reiki um die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und das Lösen von energetischen Blockaden.

Das Reiki Schriftzeichen
Das Reiki Schriftzeichen

Wie funktioniert Reiki?

Die ausgebildeten Reiki Therapeuten können sowohl mit Handauflegen als auch mental behandeln. Dabei lenken sie die Energie auf die betreffende Stelle. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert, die Energie bzw. die Aufmerksamkeit des Körpers geht zur behandelten Stelle, die Durchblutung wird gefördert und so kann der Körper sich selbst bei der Heilung unterstützen. Reiki ist auch wunderbar mit Wärmebild-Kameras sichtbar zu machen. In ihrem Buch „Reiki: Pferde behandeln mit energetischen Heilweisen“ hat Britta Vock tolle Fotos dazu veröffentlicht. Doch Reiki wird nicht nur bei akuten Krankkeiten angewandt, sondern auch beispielsweise bei Müdigkeit, Erschöpfung oder Leistungsabfall. Der Körper bekommt neue Energie, die universelle Lebensenergie, dazu und kann sich so besser ausgleichen. Reiki ist auch kein Sofort-Heilmittel. Es benötigt meist mehrere Sitzungen, bis sich Dinge deutlich verändern. Was allerdings immer direkt zu spüren und zu sehen ist, ist die Entspannung, die einsetzt.

Reiki bei Tieren

Reiki bei Tieren klappt für gewöhnlich sehr gut. Manche sind zuerst noch etwas skeptisch, doch dann siegt die Neugier. Die meisten Patienten entspannen sich sehr schnell, lassen den Kopf hängen oder legen sich gleich ganz hin, kauen und genießen die Behandlung. Da Tiere sich im Gegensatz zu Menschen keine Gedanken über die Wirkung von Reiki machen oder wie es funktioniert, lassen sie sich oft vorbehaltlos auf die Behandlung ein. So kann die Energie besonders gut fließen und schnell dort helfen, wo sie benötigt wird. Wichtig ist trotzdem: Reiki ist kein Allheilmittel! Aber es unterstützt den Körper bei seinen Aufgaben, löst Blockaden und aktiviert die Selbstheilungskräfte. So kann Reiki als unterstützende Therapieform für fast alles eingesetzt werden, im Notfall wie beispielsweise einer Kolik sollten Sie aber immer den Tierarzt rufen. Reiki kann zwar helfen, bis der Tierarzt eingetroffen ist, sollte aber bei so schlimmen akuten Krankheiten nicht als alleiniges Heilmittel eingesetzt werden. Während Operationen ist allerdings von Reiki abzusehen, da die Energie die Wirkung einer Narkose beeinflussen kann. Anschließende Reiki Behandlungen sind allerdings kein Problem.

Beispiele meiner Patienten:

Motte

Motte ist eine tolle Jack-Russel-Hündin. Allerdings ist sie sehr auf ihre Besitzerin bezogen, mag keine anderen Hunde und reagiert gelegentlich zurückhaltend bis aggressiv auf fremde Menschen und Hunde. Wird sie angefasst, ohne dass sie das möchte, schnappt sie auch mal zu. Zudem kann sie nicht alleine bleiben. Ziel der Reiki-Behandlung: Motte wird selbstsicherer. So kann sie Fremden angstfrei begegnen und hat auch den Mut, mal eine Weile alleine zu bleiben.

Motte
Motte

Obwohl Motte sich normalerweise von Fremden nicht anfassen lässt, ließ sie die Reiki Behandlung sofort zu. In allen Behandlungen lässt sich von mir dafür anfassen und fordert immer mehr ein, wenn sie der Meinung ist, irgendein Punkt an ihrem Körper könnte noch mehr Reiki brauchen.

Motte in Entspannung
Motte in Entspannung

Sunny

Sunny ist ebenfalls ein Jack-Russel, er ist allerdings schon 14 Jahre alt und lebt zusammen mit Jack-Russel Hündin Iless (11) auf einem Bauernhof. Vor einigen Wochen kam Hovawart Welpe Ronja dazu- und seit dem gibt es nur noch Ärger. Obwohl Ronja sich Sunny komplett unterwirft und ihm gegenüber – trotz ihrer bereits beachtlichen Größe – sehr vorsichtig ist, geht Sunny regelmäßig aggressiv auf sie los. Er ist stark eifersüchtig, fühlt sich trotz aller Bemühungen zurückgestoßen und vernachlässigt. Ziel der Reiki Behandlung: Sunny bekommt innere Ruhe, die Gelassenheit, die anderen auch mal im Mittelpunkt sein zu lassen und Ronja gegenüber toleranter zu werden. Sunny bekommt auf Grund der Entfernung zu seinem Zuhause nach einer ersten Behandlung vor Ort nun Fern-Reiki Behandlungen und auch das klappt sehr gut. Update: Sunny ist leider letzte Woche friedlich eingeschlafen.

Lucky

Lucky ist ein zweijähriger Welsh-Cob Wallach, der in Offenstallhaltung mit drei anderen Pferden steht. Er ist sehr gelehrig, intelligent und war bisher freundlich. Doch seit einigen Monaten verliert er den Respekt vor seiner Besitzerin, wird aggressiv und sehr rüpelhaft, steigt beim Schmied und lässt sich nicht mehr gut handeln. Ziel der Therapie: Lucky wird innerlich ruhiger, ordnet sich besser unter und wird friedlicher und folgsamer gegenüber anderen.