Phytotherapie

Phytotherapie – was ist das eigentlich und wofür kann sie eingesetzt werden?

Die Phytotherapie ist die Pflanzenheilkunde. Sie ist die älteste Form der Therapie zur Behandlung von Krankheiten. Viele der heute auf dem Markt befindlichen Arzneimittel haben ihren Ursprung in der Pflanzenwelt.

Was wird in der Phytotherapie verwendet?

In der Phytotherapie wird mit der ganzen Pflanze oder Pflanzenteilen gearbeitet. Je nach Bedarf und auch nach Art der Pflanze kommen die Samen, die Wurzel, die Blätter, die Blüten oder die Rinde zum Einsatz. Diese getrockneten Pflanzenteile, als „Droge“ (von droga = trocken) bezeichneten Phytotherapeutika, werden in den unterschiedlichsten Darreichungsformen verwendet, wie beispielsweise als Tee, geschrotet oder gequetscht im Futter, als Tinktur, Pulver oder auch mal als Kapsel aus der Apotheke.

Wofür wird es angewandt?

Die Phytotherapie hat ein sehr breites Einsatz-Spektrum. In der Behandlung von Pferden kann es für fast alle Erkrankungen eingesetzt werden. Eine Ausnahme bildet hier der Parasitenbefall. Denn ein stark von Würmern befallenes Pferd muss leider durch die chemische Wurmkur durch. Ebenso kann eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) nur mit Hormonen behandelt werden und dies führt an der klassischen Schulmedizin nicht vorbei.

Beispiel für den Einsatz von Phytotherapie:

Ein gutes Beispiel für eine sehr erfolgreiche Behandlung mit Phytotherapeutika ist das Equine Cushing Syndrom. Das Standard-Präparat für an ECS erkrankte Pferde ist Pergolid. Diese Mittel hat interessanterweise einen fast identischen molekularen Aufbau wie das Phytotherapeutikum Mönchspfeffer. Beide wirken gleich: sie regulieren den Dopamin-Haushalt. Doch wo Pergolid schwere Nebenwirkungen aufweist und zusätzlich extrem teuer ist, hat der Mönchspfeffer keine Nebenwirkungen und ist sehr günstig zu bekommen.

Sollten Sie also ein an Cushing erkranktes Pferd besitzen, fragen Sie Ihren Tierheilpraktiker unbedingt nach Mönchspfeffer!

Mönchspfeffer
Mönchspfeffer

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